CO2 einsparen heißt auch Energie einsparen

In der Ernährungsindustrie sind Versorgungs- und Querschnittstechniken große Energiefresser. Mit energieeffizienten Maßnahmen senken Sie Ihren Verbrauch und reduzieren gleichzeitig Ihre CO2-Emissionen.

Arbeiten Sie schon effizient bei Prozesswärme und -kälte, Druckluft- und Frischluftversorgung, Kraft-Wärme-Kopplung, bei elektrischen Antrieben und Beleuchtung? Unsere Expertinnen und Experten verraten Ihnen in unseren Online-Seminaren ihre wichtigsten Energiespartipps. Mit unseren übersichtlichen Checklisten überprüfen Sie die Effizienz Ihrer Anlagen und erkennen schnell, wo Sie bei den einzelnen Versorgungstechniken einsparen können. Viele Ideen für den energieeffizienten Anlagebetrieb lassen sich sofort umsetzen.

PROZESSKÄLTE

Optimieren Sie Ihre Prozesskälte

Wussten Sie, dass die Kältetechnik in Deutschland für etwa fünf Prozent der direkten und indirekten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist? Allein die Nahrungsmittelindustrie verursacht mit ihrem Strombedarf für Kältetechnik (geschätzt 6.766 GWh/a im Jahr 2011) jährlich etwa 3,2 Millionen Tonnen indirekte CO2-Emissionen. Für die Berechnung zugrunde gelegt wurden die CO2-Emissionen der deutschen Stromproduktion im Jahr 2018 von 474 g CO2/kWhel.

Hier gibt es klaren Handlungsbedarf und klare Einsparpotenziale für Sie: Wenn Sie Ihre Prozesskälte optimieren, helfen Sie, die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen und senken gleichzeitig Ihre Energiekosten.

Checkliste Prozesskälte optimieren

Für eine schnelle Bestandsaufnahme Ihrer Anlage

Sperren Sie unproduktive Verbraucher ab.

  • Hydraulische Absperrung nicht arbeitender Verbraucher

Heben Sie die Soll-Kaltwassertemperatur an.

  • Anhebung der Soll-Kaltwassertemperatur nach Anforderung der Verbraucher
  • Anhebung der Soll-Kaltwassertemperatur in der produktionsfreien Zeit

Senken Sie den Energiebedarf der Pumpen.

  • Bedarfsgerechte Regelung der Pumpen
  • Einsatz eines Frequenzumrichters
  • Abschalten der Pumpen bei Nicht-Bedarf
  • Schlecht-Punkt-Regelung
  • Erhöhung der Temperaturspreizung

Steigern Sie die Effizienz Ihrer Pumpen.

  • Einsatz von Hocheffizienzpumpen und Austausch von Pumpen mit Alterserscheinungen

Reduzieren Sie Druckverluste.

  • Durchführung eines hydraulischen Abgleichs
  • Reinigung der Filter im Verteilsystem
  • Verwendung größerer Leitungsquerschnitte
  • Überprüfung der Drosselventile und Einsatz dezentraler Pumpen

Verringern Sie Kälteverluste.

  • Dämmung von Rohrleitungen, Armaturen und Bauteilen sowie korrekte Ausführung der Dämmung

Vermeiden Sie unnötig niedrige Vor- und Rücklauftemperaturen.

  • Vermeidung der Vermischung von Vorlauf und Rücklauf
  • Einsatz effizienter Wärmeübertrager
  • Anpassung der Verteilung und Aufteilung in unterschiedliche Kältekreise

Reduzieren Sie Ihr Druckniveau.

  • Absenkung des Druckniveaus unter Berücksichtigung der Anforderungen der Verbraucher
  • Dezentrale Versorgung einzelner Verbraucher mit erhöhtem Druckniveau

Setzen Sie Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung an Ihren Kompressionskältemaschinen um.

  • Nutzung der Abwärme des Kälteprozesses durch Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung

Senken Sie den Kondensationsdruck bzw. die Kondensationstemperatur ab.

  • Einsatz einer Witterungsführung der Kompressionskältemaschine
  • Erweiterung der Wärmeübertragerfläche
  • Regelmäßige Reinigung des Kondensators
  • Einsatz eines elektronischen Expansionsventils

Erhöhen Sie den Verdampfungsdruck bzw. die Verdampfungstemperatur.

  • Anpassung des Verdampfungsdrucks bzw. der Verdampfungstemperatur
  • Einsatz größerer Direktverdampfer
  • Regelmäßige Reinigung der Verdampfer

Steigern Sie die Effizienz Ihrer freien Kühlung bzw. Rückkühlung.

  • Anhebung der Wassereintritts- und der Wasseraustrittstemperatur
  • Einsatz drehzahlgeregelter Ventilatoren
  • Ausnutzung des Verdunstungseffekts
  • Auswahl günstiger Standorte für Rückkühler
  • Regelmäßige Reinigung der Rückkühler

Warten Sie Ihr Kältesystem regelmäßig.

  • Durchführung regelmäßiger Wartungen

Verringern Sie Startvorgänge und Standby-Verluste.

  • Überprüfung der Regelung der Kälteanlage
  • Ausschalten der Anlagen gegenüber längerer Standby-Zeiten

Betreiben Sie mehrere Kälteanlagen in einem Verbund.

  • Einsatz einer zentralen Kälteerzeugung

Steigern Sie die Effizienz Ihrer im Verbund betriebenen Anlagen zur Kälteerzeugung.

  • Einsatz einer übergeordneten Steuerung
  • Kombination von Kompressionskälteanlagen mit Anlagen freier Kühlung

Nutzen Sie alternative Kälteerzeugungsanlagen.

  • Ersatz von Kompressionskälteanlagen durch Anlagen freier Kühlung
  • Einsatz einer Absorptionskälteanlage

Setzen Sie effiziente Kälteerzeuger bzw. effiziente Komponenten ein.

  • Einbau effizienter Komponenten

Überprüfen Sie die die Leistungsfähigkeit Ihrer Anlage zur Kälteerzeugung.

  • Überprüfung der Kälteanlage auf die bei der Auslegung berechnete Effizienz und Leistung

Senken Sie den Energiebedarf der Kühlräume.

  • Reduktion der Wärmelasten und Wärmequellen
  • Türen geschlossen halten
  • Anpassung der Kühlraumtemperatur
  • Ausschalten von leeren Kühlräumen
  • Optimierung der Abtauung
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Gerne stellen wir Ihnen hier die Präsentationsfolien des Online-Seminars Prozesskälte Teil 1 kostenfrei zur Verfügung.

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„Die Kältetechnik in Deutschland ist für etwa fünf Prozent der
Treibhausgasemissionen verantwortlich. In meinen über 20
Jahren Erfahrung in der Vor-Ort-Beratung von Industrieunternehmen
weiß ich: Meistens gibt es hier ein erhebliches Einsparpotenzial.
Häufig sind Temperaturen und Drücke nicht bedarfsgerecht
eingestellt. Oft bringen schon kleine regelungstechnische
Maßnahmen große Erfolge.“

SYLVIA JACOBI
Senior Consultant
ÖKOTEC Energiemanagement GmbH

KLIMASCHUTZMANAGEMENT

Integrieren Sie ein systematisches Klimaschutzmanagement

Um die Erderwärmung global zu begrenzen hat sich Deutschland das Ziel gesetzt, seine Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Mit einem systematischen Klimaschutzmanagement minimieren Sie klimaschädliche CO2-Emissionen, sparen Kosten und punkten bei Ihren Kunden. Wesentliche Grundlage ist der Dreiklang „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“. Ein Monitoring auf Basis von Kennzahlen macht Erfolge messbar und sichtbar.

In der Online-Checkliste und den Unterlagen zum Online-Seminar erhalten sie einen Überblick und Hilfestellung, um direkt starten zu können.

Checkliste Klimaschutzmanagement

Schritte zur Klimaneutralität

Klärung der Zielstellung

Überlegen Sie sich als Erstes, welches Ziel Sie mit der Einführung eines Klimamanagementsystems erreichen wollen. Möchten Sie beispielsweise Emissions-Hotspots innerhalb der Wertschöpfungskette identifizieren, den CO2-Fußabdruck einzelner Produkte (Product Carbon Footprint – PCF) oder den des gesamten Unternehmens (Corporate Carbon Footprint – CCF) bestimmen?

Identifikation der Interessen und Bedürfnisse der Stakeholder

Ermitteln Sie die Interessen und Bedürfnisse interner und externer Stakeholder, um anschließend den Anwendungsbereich und die strategische Ausrichtung Ihres Klimamanagementsystems definieren zu können. Für die THG-Bilanz relevante interne Stakeholder sind üblicherweise die Geschäftsführung und MitarbeiterInnen. Zu den externen Stakeholdern zählen unter anderem Kunden, Investoren, Wettbewerber, Lieferanten, Behörden und NGOs.

Erstellung einer Kontextanalyse

Ordnen Sie die Interessen und Bedürfnisse Ihrer Stakeholder in die Kategorien Chancen und Risiken ein. Die Auswertung der Chancen und Risiken erfolgt im Rahmen einer Kontextanalyse, deren festgelegte und dokumentierte Methodik aus einem bereits bestehenden Managementsystem übernommen werden kann. Achten Sie darauf, dass eine fortlaufende Aktualisierung Ihrer Kontextanalyse möglich ist.

Einbindung der Geschäftsführung

Das Top-Management muss ein klares Bekenntnis zum Klimamanagement abgeben (analog zum Energiemanagement). Es muss sicherstellen, dass Verantwortlichkeiten und Befugnisse relevanten Rollen zugewiesen und innerhalb der Organisation bekannt gemacht werden. Wenn Ihr Unternehmen bereits über ein Energie-, Nachhaltigkeits- oder Umweltmanagement-Team verfügt, kann dieses um neue Mitglieder erweitert werden, um ausreichend Fachkompetenz und Kapazität zur Umsetzung Ihres Klimamanagementsystems sicherzustellen.

Festlegung der Organisationsgrenzen

Gehen Sie bei der Definition Ihrer Organisationsgrenzen einheitlich vor (finanzielle oder operative Kontrolle) und begründen Sie Ihr Vorgehen. Achten Sie darauf, dass die Organisationsgrenze alle relevanten THG-Quellen beinhaltet.

Festlegung der THG-Berichtsgrenzen

Identifizieren Sie Ihre direkten und indirekten THG-Emissionen sowie die entzogenen THG-Mengen in Ihren Betriebsabläufen. Die Wahl der Berichtsgrenze hat Einfluss darauf, welche Emissionen als direkt bzw. indirekt kategorisiert werden. Eine genauere Einteilung erfolgt anhand von “Scopes”: Scope 1 umfasst alle direkten THG-Emissionen. Die indirekten THG-Emissionen aus dem Bezug leitungsgebundener Energie werden Scope 2 zugeordnet. Indirekte THG-Emissionen aus vor- und nachgelagerten unternehmerischen Aktivitäten werden in Scope 3 zusammengefasst.

Prüfung der Integration in vorhandene Managementsysteme

Prüfen Sie die Integration des Klimamanagementsystems in Ihre bereits bestehenden Managementsysteme, um unnötige Mehraufwände zu vermeiden. Insbesondere bei der Identifikation von Stakeholdern, der Kontextanalyse, dem Datenmanagement und der Festlegung der Organisationsgrenzen können Sie auf Ihre bestehenden Arbeiten und Unterlagen zum Energiemanagementsystem aufbauen und bestehende Strukturen nutzen.

Erstanalyse der THG-Quellen für Scope 1-3

Analysieren Sie Ihre potentiellen THG-Quellen entlang der gesamten Wertschöpfungskette Ihrer Tätigkeiten und Produkte und ordnen Sie diese den Scopes 1-3 zu. Listen Sie die THG-Quellen in einer kurzen Übersicht auf und ergänzen Sie die zugehörigen Datenquellen. Zu indirekten Emissionen (Scope 3) außerhalb Ihres Einflussbereichs liegen oftmals keine aussagekräftigen Daten vor – hier müssen Sie zunächst Abschätzungen vornehmen.

Definition & Anwendung von Wesentlichkeitskriterien für Scope 1-3

Aufgrund begrenzter Ressourcen sollten Sie zunächst dort investieren, wo Sie die größte Wirkung oder das höchste Risiko erwarten. Erarbeiten Sie zunächst Kriterien, auf deren Grundlage Sie eine Wesentlichkeitsbetrachtung durchführen können. Die Kriterien können Aspekte wie beispielsweise das Volumen der Emissionen, Einflussmöglichkeiten auf THG-Quellen/-Senken oder den Zugang zu Informationen berücksichtigen. Bei der Anwendung müssen Sie die Anforderungen der Stakeholder beachten, um keine Emissionen auszuschließen, die von den Stakeholdern als wichtig erachtet werden. Das betrifft insbesondere die Scope-3-Emissionen.

Überprüfung der bestehenden Datenverfügbarkeit

Greifen Sie bei der Datenerhebung auf bestehende IT-Systeme zurück. Aktivitätsdaten wie Treibstoffverbräuche, Strom sowie THG-Emissionen Ihrer Zulieferer und Kunden liegen häufig in unterschiedlicher Qualität vor. Ziehen Sie Primärdaten immer sekundären Daten aus Modellen oder Abschätzungen vor.

Ermittlung der Emissionsfaktoren

Greifen Sie bei der Auswahl von Emissionsfaktoren auf Angaben Ihrer Energielieferanten und anerkannte Datenbanken zurück. Beachten Sie dabei, dass manche Emissionsfaktoren Vorketten beinhalten, andere wiederum nur die direkte Verbrennung von Stoffen berücksichtigen. Aus diesem Grund ist eine detaillierte Bewertung der Emissionsfaktoren unter Berücksichtigung Ihrer Gegebenheiten unabdingbar.

Berechnung der THG-Emissionen

Wenn Sie die Emissionsfaktoren zur Hand haben, benötigen Sie noch die zugehörigen Aktivitätsdaten (z. B. Gasverbrauch) in Ihrem Unternehmen. Damit berechnen Sie die CO2-Emissionen für ihr Unternehmen (Corporate Carbon Footprint) insgesamt. Wenn Sie die Aktivitätsdaten einzelnen Produkten zuordnen können, sind auch produktbezogene Carbon Footprints (PCFs) als Kennzahlen möglich. Legen Sie fest, welche “Scopes” sie ansetzen: Möchten Sie die eigenen Aktivitäten, oder auch die Ihrer Lieferanten und Kunden bei der Betrachtung einbeziehen?

Auswahl & Begründung des Basisjahrs

Anhand des Basisjahrs werden Klimaziele und konkrete Maßnahmen gemessen, weshalb bei dessen Wahl interne und externe Einflüsse und Entwicklungen berücksichtigt werden müssen. Achten Sie bei der Wahl Ihres Basisjahrs darauf, dass der ausgewählte Basiszeitraum repräsentativ für die aktuelle Berichtsgrenze Ihrer Organisation ist und eine belastbare Datengrundlage vorliegt. Sie müssen die Auswahl in Ihrer THG-Erklärung erläutern.

Erstellung eines THG-Berichts

Dokumentieren Sie Ihre Methodik und die verwendeten Datenquelle, damit Ihr Vorgehen für alle Beteiligten nachvollziehbar ist. Möchten Sie Ihre THG-Bilanz verifizieren lassen oder eine THG-Erklärung veröffentlichen, ist ein THG-Bericht laut der ISO 14064-1 verpflichtend und muss unter anderem folgende Anforderungen einhalten: Transparenz, Relevanz, Vollständigkeit, Konsistenz und Korrektheit.

Festlegung einer allgemeinen Klimastrategie

Die Klimapolitik gibt den Rahmen für die strategischen Ziele Ihres Klimamanagementsystems vor. Auf dem Weg zur Klimaneutralität sollte Ihre Strategie folgenden Ansatz berücksichtigen: Vermeiden, reduzieren, kompensieren. Unabhängig davon, ob Sie Ihren CO2-Fußabdruck auf Unternehmensebene oder Produktebene bestimmen, sollte der Grundsatz der fortlaufenden Verbesserung der (klimarelevanten) Leistung und des Managementsystems an sich in Ihrer Klimapolitik verankert sein.

Aufstellung von Baselines

Damit Sie die Wirksamkeit von Klimaschutzmaßnahmen auswerten können, benötigen Sie Baselines (Ausgangsbasen), mit denen Sie sich vergleichen können. Eine Baseline beschreibt die Zusammenhänge im Basisjahr. Die Wirkung der Maßnahme werten Sie durch einen Vergleich der Baseline mit aktuell gemessenen Kennzahlen (z. B. Product Carbon Footprints) aus.

Aufstellung spezifischer Reduktionsziele

Die Reduktionsziele sind ein zentrales Element Ihres Klimamanagementsystems und stehen im Einklang mit Ihrer Klimapolitik. Absolute Ziele haben für eine wirkungsvollen Beitrag zum Klimaschutz eine größere Relevanz – setzen Sie sich vorrangig Ziele, die auf eine absolute THG-Emissionsreduktion abzielen und durch konkrete Werte überprüfbar sind. Die Ziele sollten spezifisch,   messbar, ambitioniert, realistisch und terminiert (SMART) sein. Setzen Sie sich kurzfristige (<5 Jahre) und mittelfristige Ziele (10-15 Jahre). Das Zieljahr sollte passend zu dem politischen Umfeld (bspw. Paris Abkommen) oder der Unternehmensstrategie sein.

Formulierung von Maßnahmen zur Erreichung der Ziele

Durch Ihre THG-Bilanz haben Sie bereits Transparenz geschaffen und relevante THG-Verursacher identifiziert. Entwickeln Sie nun Maßnahmen, durch deren Umsetzung Sie die spezifischen Reduktionsziele erreichen und Ihre THG-Emissionen vermeiden bzw. reduzieren können.

Zusammenfassung der Ziele & Maßnahmen in einem Klimaprogramm

Im Klimaprogramm bzw. in Aktionsplänen definieren Sie Maßnahmen zum Erreichen der Ziele und legen fest, wie die Umsetzung betrieblich organisiert ist. Legen Sie KPIs, Verantwortlichkeiten, Ressourcen und eine Terminierung je Maßnahme fest. Über ein regelmäßiges Controlling sollten Sie den Status-Quo der Bearbeitung und die Wirksamkeit der Maßnahmen nach Umsetzung überprüfen.

Überprüfung der Notwendigkeit einer externen Überprüfung

Mit einer externen Prüfung durch eine unabhängige Stelle erhöhen Sie die die Glaubwürdigkeit Ihrer THG-Bilanz. Die externe Verifizierung sichert die Berichterstattung ab, verbessert die Reputation und dient als Nachweis für die Glaubwürdigkeit Ihrer Klimaneutralität.

Verifizierung durch akkreditierte Verifizierungsstelle

Oberstes Gebot ist, dass eine Prüfung vollständig, unabhängig und ohne Interessenskonflikte erfolgt. Das bedeutet, dass die Verifizierungsstelle an der Erstellung der THG-Bilanz in keiner Form mitgewirkt haben darf. Akkreditierte Zertifizierungsstellen werden durch die Akkreditierungsstellen der europäischen Staaten regelmäßig kontrolliert. In Deutschland ist das die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS).

Entscheidung über Art und Umfang der Kommunikation (intern/extern)

Entscheiden Sie, ob die Kommunikation ausschließlich intern oder auch extern erfolgen soll. Sie sind nicht dazu verpflichtet, den THG-Bericht zu veröffentlichen.

bei öffentlicher Kommunikation: Abgleich der grundsätzlichen Anforderungen

Ihre THG-Erklärung können Sie z. B. gemäß GHG Protokoll erstellen. Ferner bietet die ISO 14064-1 einen Vorschlag zur Strukturierung Ihres THG-Berichts.

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Gerne stellen wir Ihnen hier die Präsentationsfolien des Online-Seminars Klimaschutzmanagement kostenfrei zur Verfügung.

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„Wir stellen Ihnen vor, mit welchen Schritten Sie Klimaschutzmanagement
effektiv und effizient in die bereits bestehenden Unternehmensstrukturen
und -prozesse integrieren. Das Vorgehen baut auf unsere langjährige
Erfahrung auf. Wenn Sie
bereits ein Energiemanagement erfolgreich
betreiben, ist der Schritt zum Klimamanagement und einer
perspektivischen
Klimaneutralität nicht weit.“

Dr. Kirsten Kubin
Head of Energy Efficiency
ÖKOTEC Energiemanagement GmbH

Verfolgen Sie Treibhausgase mit Carbon Footprints

Ein Managementsystem ohne Kennzahlen ist wie eine Olympiade ohne Stoppuhr
und Metermaß. Im Klimaschutzmanagement heißen die Kennzahlen „Carbon
Footprints“. An ihnen können Sie ablesen, wie viele Treibhausgasemissionen im
Unternehmen (CCF) anfallen und wie Sie sich auf die verschiedenen Produktgruppen
(PCF) verteilen. Carbon Footprints können Sie für zahlreiche Zwecke verwenden, etwa
für Treibhausgasbilanzen, Nachhaltigkeitsberichte und zur Kundeninformation.
Darüber hinaus ist auch Benchmarking und Monitoring möglich.

Im ersten Online-Seminar zu Kennzahlen lernen Sie die wichtigsten
Berechnungsmethoden und Datenquellen für CCFs und PCFs kennen. Im zweiten
Teil erfahren Sie, wie die Vermeidung energiebedingter CO2-Emissionen in
wesentlichen Bereichen gemessen werden kann.

Mehr erfahren

Gerne stellen wir Ihnen hier die Präsentationsfolien des Online-Seminars Carbon Footprints für Unternehmen und Produkte kostenfrei zur Verfügung.

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„Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich als Trainer und
Berater mit dem Thema Kennzahlen. Energiemanager stehen
häufig vor dem Problem, dass die ISO 50001 den Wechsel auf
klimafreundliche Energieträger nicht als Verbesserung der
energiebezogenen Leistung wertet. Die Norm behandelt eine
kWh Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage genauso wie eine
kWh Steinkohle. Bei Carbon Footprints gefällt mir sehr gut, dass
sie die Stoffe und Energien entsprechend ihrer Klimawirkung
gewichten. Für einen Einstieg in das Thema empfehle ich
auch die Leitfäden aus dem EnPI-Connect Projekt zur
Kennzahlenmethodik des Bundesumweltministeriums.“

Georg Ratjen
Managing Consultant und Teamleiter
ÖKOTEC Energiemanagement GmbH