Wie Sie Verpackungenklimaschonend gestalten

Verpackungen sind in der Ernährungsindustrie unentbehrlich, um Erzeugnisse geschützt an Konsumenten im In- und Ausland zu liefern. Doch der Einsatz von Verpackungen geht mit Klima- und sonstigen Umweltauswirkungen einher. Wir helfen Ihnen, klimaschonende und innovative Verpackungslösungen für Ihre Produkte zu finden.

Der Klima- und Umweltfaktor von Verpackungen

Die Herstellung von Verpackungen, egal ob aus Kunststoffen, Metallen oder Fasern, erfordert den Einsatz von natürlichen Ressourcen und Energie. Darüber hinaus ist die gesetzlich vorgesehene Verpackungsverwertung zu berücksichtigen. Alle damit verbundenen Prozesse haben Auswirkungen auf Klima und Umwelt.

Wir packen es an!

Wenn Sie klimafreundlicher verpacken möchten, stehen Sie aktuell vor vielen Möglichkeiten und Herausforderungen: Wie war das nochmal mit dualem System, Recycling, der Verwendung sekundärer Rohstoffe und geschlossenen Stoffkreisläufen? Dabei können Sie nicht nur die Gestaltung und Nutzung von einzelnen Verpackungsarten optimieren, sondern auch die Verpackungskreisläufe verbessern und das Zusammenwirken der gesamten Wertschöpfungskette.

Hier finden Sie bald Lösungen, Best Practice Beispiele + neuartige Ansätze, die das Potenzial haben, Herausforderungen zu beantworten und die Klimabilanz von Verpackungen zu verbessern.

 

Optimale Verpackung gesucht

Handel, Politik und Konsumenten sind sich einig: Verpackungen müssen optimiert sein. Doch einfache und universell passende Lösungen gibt es nicht. Die optimale Verpackung für ein Produkt kann bei einem anderen zu Problemen führen. Zudem gibt es bei Lebensmitteln ein riesiges Portfolio an Verpackungen. Welche Ebenen müssen Sie betrachten, wenn Sie die Verpackungen Ihrer Produkte optimieren wollen?

 

DIE VIER EBENEN DER VERPACKUNGSOPTIMIERUNG

1. Das Produkt

Wird ein flüssiges, festes, pulverförmiges oder pastöses Lebensmittel verpackt? Die unterschiedlichen Schutzbedürfnisse des Produkts und Anforderungen im Abfüllprozess schränken die möglichen Verpackungen ein – und somit die Verbesserungsoptionen.

2. Die Verpackung

Die Verpackung selbst ist Teil der Botschaft, die mit dem Produkt transportiert wird: feste Hohlkörper als Einweg oder Mehrweg, formstabile Becher und Schalen oder flexible Verpackungslösungen. Dazu gibt es eine Vielzahl an Materialien: Glas, Metall, Kunststoffe aus fossilen oder nachwachsenden Rohstoffen, Faserrohstoffe oder Materialverbünde.

3. Die Optimierungsmöglichkeiten

Sie können Verpackungen durch einen Systemwechsel optimieren, zum Beispiel von Einweg zu Mehrweg oder von Flasche zu flexibler Verpackung. Des Weiteren können Sie Verpackungen innerhalb ihres Systems verbessern – durch den Einsatz von Rezyklaten oder erneuerbaren Rohstoffen, durch Recyclingfähigkeit, Gewichtsoptimierung, regionale Wertschöpfungsketten oder optimierte Fertigungsprozesse.

4. Die Akteure

Nicht nur Sie als Lebensmittelproduzent entscheiden, welche Verpackungen Sie wählen und wie Sie diese optimieren. Vor- und nachgeschaltete Akteure innerhalb der Lieferkette beeinflussen direkt oder indirekt die Wahl der Verpackung, beispielsweise Packmittelproduzenten, Handel, Entsorger, Politik und Verbraucher.

 

Packen Sie es an!

Hier finden Sie bald Lösungen, Best Practice Beispiele + neuartige Ansätze, die das Potenzial haben, Herausforderungen zu beantworten und die Klimabilanz von Verpackungen zu verbessern.

„Nahezu jede Verpackung hat Optimierungspotenzial. Doch die Möglichkeiten zur Verbesserung sind mindestens genauso breit differenziert wie der Verpackungsmarkt selber. Insofern zeigt unsere Forschung immer wieder, dass es nicht einen Hebel gibt, der für alle Verpackungen passt. Die Identifikation und der notwendigen Stellschrauben und die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen ist ein Prozess der die Einbindung vieler Akteure entlang der Wertschöpfungskette benötigt.“

BENEDIKT KAUERTZ
Fachbereichsleiter am ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH

 

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